Allgemeine Verkaufs Und Lieferbedingungen

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ALLGEMEINE VERKAUFS- UND LIEFERBEDINGUNGEN

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  1. – Begriffsbestimmungen

Die in diesen Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen bezeichneten Begriffe haben die folgende Bedeutung:

Allgemeine Geschäftsbedingungen: die vorliegenden Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen

Artikel: ein in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltener Artikel

BW: Burgerlijk Wetboek [Bürgerliches Gesetzbuch der Niederlande]

Clazing-Gruppe: die jeweils bestehenden (mittelbaren) Beteiligungen der AW Holding B.V. (KvK [Handelsregister]: 73107190)

Tag(e): Kalendertag(e)

Angebot: das Angebot, die Offerte und/oder das Preisangebot, auf dessen Grundlage die Parteien einen Vertrag schließen können

Verkäuferin: die Anwenderin der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, das heißt eine Gesellschaft innerhalb der Clazing-Gruppe

Käufer: die Person, mit der die Verkäuferin einen Vertrag geschlossen hat oder möglicherweise einen Vertrag schließen wird.

  1. – Geltungsbereich
    1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für und sind Bestandteil alle(r) Angebote, Verträge und Leistungen der Verkäuferin gegenüber dem Käufer. 
    2. Die Anwendbarkeit etwaiger Einkaufsbedingungen oder sonstiger Geschäftsbedingungen des Käufers wird hiermit von der Verkäuferin ausdrücklich abgelehnt. Änderungen eines Vertrages und/oder Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden nur wirksam, wenn sie zwischen dem Käufer und der Verkäuferin schriftlich oder per E-Mail vereinbart worden sind.
    3. Bei Widersprüchen zwischen den Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Angebot und/oder dem Vertrag hat der Vertrag Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben Vorrang vor dem Angebot. 
  2. – Angebot(e)
    1. Sämtliche Angebote der Verkäuferin sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Nicht freibleibende Angebote der Verkäuferin erlöschen automatisch nach Ablauf von zehn (10) Tagen nach Abgabe der Angebote. Die Verkäuferin ist berechtigt, diese Angebote jederzeit zurückzuziehen. 
    2. Die Verkäuferin ist erst durch ihre schriftliche Bestätigung bzw. durch die tatsächliche Ausführung der Bestellung an diese gebunden.
    3. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, verstehen sich die Preise einschließlich der zusätzlichen Kosten für Fracht, Versicherung, Entladen, Steuern und sonstiger Abgaben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
    4. Mündliche Zusagen und Vereinbarungen mit Vertretern der Verkäuferin binden die Verkäuferin nur, wenn und soweit die Verkäuferin diese schriftlich bestätigt.
    5. Sofern und soweit die Annahme des Käufers vom Angebot der Verkäuferin abweicht, sind die betreffenden Abweichungen nur wirksam, wenn und soweit die Verkäuferin diesen Abweichungen jeweils schriftlich und konkret zustimmt.
  3. – Preise und Zahlung
    1. Die Verkäuferin ist berechtigt, den Preis einseitig um die Mehrkosten zu erhöhen, die der Verkäuferin dadurch entstehen, dass sich nach Abschluss des Vertrages, jedoch vor der Lieferung, preisbestimmende Kostenfaktoren, wie Rohstoffe, Einkaufs-, Transport- und Lagerpreise, Ein- und Ausfuhrzölle, Wechselkursschwankungen (wie Änderungen des Wechselkurses des Euro gegenüber der ausländischen Währung, in der der Käufer die Waren gekauft hat), Verpackungskosten, Löhne, Steuern und/oder Sozialabgaben erhöhen bzw. verteuern, ohne dass dem Käufer dadurch das Recht entsteht, den Vertrag aufzulösen oder zu kündigen. 
    2. Die Zahlung an die Verkäuferin hat innerhalb einer Frist von acht (8) Tagen nach Rechnungsdatum zu erfolgen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Zahlungen an die Verkäuferin hat der Käufer auf das von der Verkäuferin bezeichnete Bankkonto zu leisten, ohne dass ihm ein Recht auf Aussetzung oder Aufrechnung zusteht. 
    3. Die Verkäuferin ist berechtigt, eine Vorauszahlung zu verlangen oder per Nachnahme zu liefern, wenn dies nach Ansicht der Verkäuferin gerechtfertigt ist.
    4. Erfolgt die Zahlung des Käufers nicht innerhalb der Zahlungsfrist, befindet sich der Käufer ab diesem Zeitpunkt im Verzug (ohne dass hierfür eine Inverzugsetzung erforderlich ist) und schuldet ab dem Rechnungsdatum Zinsen in Höhe von 1 % pro Monat auf den von ihm geschuldeten Betrag für jeden vollen oder angefangenen Monat, in dem die Zahlung ausbleibt, unbeschadet aller sonstigen Rechte der Verkäuferin in diesem Fall.
    5. Wenn der Käufer die Zahlungsfrist um mehr als einen Monat überschritten hat, gehen sämtliche von der Verkäuferin aufgewendeten und aufzuwendenden außergerichtlichen und gerichtlichen Kosten zu Lasten des Käufers. Die außergerichtlichen Kosten erhöhen sich um die darauf entfallende Umsatzsteuer und sind gegenüber der Verkäuferin in voller Höhe geschuldet. Die vom Käufer geschuldeten außergerichtlichen Kosten werden auf 15 % des ausstehenden Hauptforderungsbetrages (mindestens jedoch EUR 250,--) festgesetzt, unbeschadet des Rechts der Verkäuferin, die tatsächlich aufgewendeten außergerichtlichen Inkassokosten geltend zu machen.
    6. Eine vom Käufer geleistete Zahlung wird zunächst auf sämtliche geschuldeten Kosten und Zinsen und anschließend auf die jeweils ältesten fälligen und noch offenen Rechnungen angerechnet, auch wenn der Käufer angibt, dass die Zahlung auf eine spätere Rechnung erfolgen soll.
    7. Sämtliche Zahlungen des Käufers sind in Euro zu leisten, sofern nicht zwischen der Verkäuferin und dem Käufer schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. 
    8. Wenn ein Käufer seine (Zahlungs-)Verpflichtungen gegenüber der Verkäuferin, gleich aus welchem Rechtsgrund, nicht erfüllt, ist die Verkäuferin berechtigt, ihre Verpflichtungen gegenüber dem Käufer auszusetzen, unabhängig davon, ob zwischen der Forderung und der Verpflichtung ein ausreichender Zusammenhang besteht.  
  4. – Lieferung
    1. Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde, erfolgt die Lieferung ab Lager, Produktionsstätte oder einem anderen von der Verkäuferin bezeichneten Ort. Ab diesem Zeitpunkt gehen Kosten und Gefahr der Waren auf den Käufer über. Alle Waren werden anschließend auf Kosten und Gefahr des Käufers befördert, verladen, entladen, gelagert und behandelt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
    2. Wenn eine frachtfreie Lieferung vereinbart wurde, bedeutet dies ausschließlich, dass die vereinbarten Transportkosten von der Verkäuferin getragen werden. Eine frachtfreie Lieferung bedeutet niemals, dass das Risiko des Verlustes oder der Beschädigung der Waren während des Verladens, des Transports, des Entladens oder der Lagerung von der Verkäuferin getragen wird.
    3. Das Risiko des Verlustes oder der Beschädigung der Waren geht zum frühesten der folgenden Zeitpunkte auf den Käufer über: (i) sobald die Waren zur Abholung oder zum Versand bereitstehen, (ii) sobald die Waren das Lager, die Produktionsstätte oder einen anderen von der Verkäuferin genutzten Lager- oder Versandort verlassen, oder (iii) sobald die Waren dem Käufer, einem vom Käufer beauftragten Frachtführer oder einem anderen Erfüllungsgehilfen zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Verkäuferin den Transport durchführt oder durchführen lässt, geschieht dies ausschließlich als Erfüllungsgehilfe des Käufers. Das Risiko verbleibt während des gesamten Transports beim Käufer.
    4. Bei Fehlen schriftlicher Anweisungen des Käufers bestimmt die Verkäuferin die Art der Verpackung, des Versands und des Transports sowie die Wahl des Transportmittels und ist frei, Dritte zu beauftragen. Die Verkäuferin ist diesbezüglich lediglich zu der Sorgfalt verpflichtet, die nach vernünftigem Ermessen von ihr verlangt werden kann, und haftet nicht für Entscheidungen oder Leistungsmängel der beauftragten Frachtführer oder sonstiger Dritter.
    5. Die Waren werden ausschließlich auf Kosten des Käufers versichert, wenn und soweit sich die Verkäuferin hierzu zuvor schriftlich verpflichtet hat. Andernfalls werden die Waren unversichert befördert, auch wenn die Verkäuferin den Transport organisiert oder die Transportkosten trägt.
    6. Die Verkäuferin ist jederzeit berechtigt, in Teillieferungen zu liefern und Teillieferungen gesondert in Rechnung zu stellen. Jede Teillieferung gilt als selbstständige Lieferung. Der Käufer ist verpflichtet, Teillieferungen anzunehmen. Der Käufer darf eine (Teil-)Lieferung niemals verweigern, es sei denn, ein Mangel der betreffenden (Teil-)Lieferung rechtfertigt die Verweigerung, auch darf er seine Verpflichtung zur Abnahme der Teillieferung nicht aussetzen. 
    7. Wenn der Käufer die Waren nicht rechtzeitig abnimmt, keine richtigen oder vollständigen Lieferanweisungen erteilt oder die Lieferung anderweitig nicht ermöglicht, befindet sich der Käufer ohne weitere Inverzugsetzung im Verzug. Die Verkäuferin ist in diesem Fall berechtigt, die Waren auf Kosten und Gefahr des Käufers zu lagern oder lagern zu lassen, die Lieferung aufzuschieben, den Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen und/oder die Waren an Dritte zu verkaufen, unbeschadet des Rechts der Verkäuferin auf vollständigen Ersatz von Schäden, Kosten, Zinsen und entgangenem Gewinn.
    8. Ab dem Zeitpunkt des Gefahrübergangs trägt der Käufer die alleinige Verantwortung für die weitere Behandlung, Lagerung, Überwachung, Rückverfolgbarkeit, Temperaturkontrolle und Aufrechterhaltung der Kühlkette der Waren. Wenn die Verkäuferin den Transport durchführt oder durchführen lässt, liegt die Verantwortung für die Temperaturaufzeichnung, Kontrollen, Be- und Entladezeiten, Wartezeiten, Verzögerungen und die Folgen einer Unterbrechung der Kühlkette ebenfalls beim Käufer, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Der Käufer stellt die Verkäuferin von sämtlichen Schäden, Kosten, Geldbußen, Zinsen und Haftungsansprüchen frei und hält die Verkäuferin hierfür in voller Höhe schadlos, soweit diese im Zusammenhang mit der Kühlkette und der Einhaltung der hierfür geltenden Vorschriften ab dem Zeitpunkt entstehen, zu dem das Risiko der Waren auf den Käufer übergegangen ist, jedenfalls jedoch ab dem Zeitpunkt der Übergabe der Waren an den Käufer. 
    9. Angegebene Lieferfristen und Lieferzeitpunkte sind stets Richtangaben und niemals Ausschlussfristen, auch dann nicht, wenn sie von der Verkäuferin bestätigt wurden. Die Überschreitung einer angegebenen Lieferfrist oder eines angegebenen Lieferzeitpunkts führt niemals zu einer Nichterfüllung oder einem Leistungsmangel der Verkäuferin und gibt dem Käufer daher niemals einen Anspruch auf Schadensersatz, Auflösung des Vertrages oder Aussetzung einer jeglichen Verpflichtung gegenüber der Verkäuferin, gleich aus welchem Rechtsgrund. Eine etwaige Überschreitung von Fristen berechtigt den Käufer daher nicht, die Bestellung ganz oder teilweise zu stornieren oder die Annahme oder Zahlung der Waren zu verweigern.
    10. Sämtliche Mehrweg-Logistikträger, darunter Paletten, Kisten, DOLAVs und sonstige Verpackungen oder Transportmittel der Verkäuferin, bleiben Eigentum der Verkäuferin und sind spätestens innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach der Lieferung in gutem, sauberem und gebrauchsfähigem Zustand frachtfrei an die Verkäuferin zurückzusenden, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Bei verspäteter oder beschädigter Rücksendung ist die Verkäuferin berechtigt, dem Käufer Ersatz-, Reparatur-, Reinigungs- und sonstige Kosten in Rechnung zu stellen.
  5. – Eigentumsvorbehalt
    1. Sämtliche von der Verkäuferin an den Käufer gelieferten und noch zu liefernden Waren, gleich aus welchem Vertrag oder aufgrund welcher Verpflichtung, bleiben Eigentum der Verkäuferin (im Sinne von Artikel 3:92 Absatz 2 BW), bis der Käufer sämtliche Verpflichtungen aus allen mit der Verkäuferin geschlossenen Verträgen über die Lieferung von Waren erfüllt hat und sämtliche Forderungen wegen Nichterfüllung oder nicht ordnungsgemäßer Erfüllung dieser Verträge gegenüber der Verkäuferin vollständig beglichen worden sind. Der Eigentumsvorbehalt lässt unberührt, dass der Käufer die Kosten und das Risiko für die betreffenden verkauften und gelieferten Waren trägt. 
    2. Wenn der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder begründete Befürchtung besteht, dass der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wird, ist die Verkäuferin berechtigt, die gelieferten Waren, auf denen der in Ziffer 6.1 genannte Eigentumsvorbehalt ruht, beim Käufer oder bei Dritten, die die Waren für den Käufer verwahren, wieder in Besitz zu nehmen oder wieder in Besitz nehmen zu lassen. Der Käufer ist verpflichtet, der Verkäuferin uneingeschränkt jede erforderliche Mitwirkung zu leisten. Andernfalls verwirkt der Käufer eine sofort fällige Vertragsstrafe in Höhe von 5 % des Betrages, den er der Verkäuferin für die gelieferten Waren schuldet, unbeschadet sonstiger Rechte der Verkäuferin in diesem Fall. 
  6. – Beanstandungspflicht/Reklamationen
    1. Der Käufer ist verpflichtet, die gelieferten Waren unmittelbar nach der Lieferung gründlich und fachkundig auf Vollständigkeit und ordnungsgemäße Beschaffenheit zu untersuchen bzw. untersuchen zu lassen. Beanstandet der Käufer die Menge der gelieferten Waren nicht am Tag ihres Empfangs, sind die in den Frachtbriefen oder Lieferscheinen angegebenen Mengen verbindlich. Es wird davon ausgegangen, dass die Verkäuferin die vertraglich geschuldete Menge an Waren geliefert hat. Sonstige Mängel oder Abweichungen sind spätestens innerhalb von 48 Stunden nach der Lieferung der Waren gegenüber der Verkäuferin schriftlich, genau und begründet zu beanstanden. Beanstandet der Käufer nicht innerhalb der in diesem Artikel genannten Fristen, erlöschen sämtliche damit zusammenhängenden Rechte des Käufers gegenüber der Verkäuferin.  
    2. Die beanstandete Warenpartie ist bis zur Prüfung der Beanstandung durch die Verkäuferin in dem Zustand zu belassen, in dem sie angeliefert wurde. Auf erstes Verlangen der Verkäuferin hat der Käufer der Verkäuferin Gelegenheit zu geben, die betreffenden Waren zu kontrollieren bzw. kontrollieren zu lassen. Wenn und soweit der Käufer einer dieser Verpflichtungen nicht nachkommt, erlöschen sämtliche Ansprüche des Käufers gegenüber der Verkäuferin in Bezug auf diese Warenpartie. 
    3. Wenn und soweit die Beanstandungen entsprechend dem Vorstehenden fristgerecht und ordnungsgemäß gemeldet worden sind und die Verkäuferin die Beanstandungen als berechtigt anerkannt hat, wird die Verkäuferin nach ihrer freien Bestimmung den Käufer schadlos halten, und zwar entweder (i) durch kostenlose Behebung des Leistungsmangels durch Ergänzung bzw. Ersatzlieferung (Nachlieferung) oder (ii) durch Ersatz des Schadens des Käufers, wobei der zu ersetzende Schaden ausschließlich in dem Betrag besteht und auf diesen begrenzt ist, den der Mangel verkörpert, nämlich den Rechnungswert der nicht oder nicht ordnungsgemäß gelieferten Waren. Die Verkäuferin ist nicht verpflichtet, mangelhafte Waren zurückzunehmen. Sofern sie deren Rücknahme wünscht, hat der Käufer hierbei uneingeschränkt mitzuwirken.
    4. Wenn der Käufer die von der Verkäuferin gelieferten und von ihm beanstandeten Waren nicht mehr in seinem Eigentum oder Besitz hat oder die betreffenden Waren verarbeitet oder anderweitig verwendet hat, wird davon ausgegangen, dass der Käufer die betreffenden Waren genehmigt hat, und sämtliche Ansprüche des Käufers gegenüber der Verkäuferin in Bezug auf diese Waren sind erloschen. 
  7. – Haftung 
    1. Die Verkäuferin kann gegenüber dem Käufer ausschließlich für unmittelbare Schäden haften, die auf einem ihr zurechenbaren Leistungsmangel beruhen und auf dessen Basis die Verkäuferin nach schriftlicher Inverzugsetzung in Verzug geraten ist. 
    2. Entsteht ein Schaden, für den die Verkäuferin haftet, ist ihre Haftung auf den Betrag begrenzt, der von der Versicherung der Verkäuferin gedeckt ist. Wenn der Versicherer nicht zahlt, ist die Haftung der Verkäuferin auf (a) den Rechnungsbetrag begrenzt, den die Verkäuferin für die mit dem schadensverursachenden Ereignis zusammenhängende Leistung in Rechnung gestellt hat oder hätte in Rechnung stellen müssen, oder (b), wenn es sich um ein Dauerschuldverhältnis handelt, auf die von der Verkäuferin dem Käufer in einem Zeitraum von höchstens drei (3) Monaten vor dem betreffenden schadensverursachenden Ereignis in Rechnung gestellten Beträge. 
    3. Die Verkäuferin haftet in keinem Fall für mittelbare Schäden oder Folgeschäden, darunter unter anderem Umweltschäden, Verzögerungsschäden, Betriebsunterbrechungsschaden, entgangenen Umsatz und entgangenen Gewinn, entgangene Einsparungen und/oder eine Minderung des Goodwill. 
    4. Die Haftungsausschlüsse der Verkäuferin gelten unabhängig von der Grundlage der Haftung (wie Nichterfüllung einer vertraglichen Verpflichtung, unerlaubte Handlung, Verpflichtungen zur Behebung oder Rückgängigmachung oder anderweitig).
    5. Wenn und soweit eine Haftungsbeschränkung der Verkäuferin unabhängig von der Begründung keinen Bestand hat, ist die maximale Gesamthaftung der Verkäuferin gegenüber dem Käufer in allen Fällen auf einen Betrag in Höhe der Rechnungsbeträge begrenzt, die in den zwölf (12) Monaten vor dem schadenverursachenden Umstand ausgestellt wurden. 
    6. Ein etwaiger Anspruch des Käufers auf Schadensersatz erlischt, wenn der Käufer nicht unverzüglich jede nach Auffassung der Verkäuferin erforderliche Mitwirkung leistet, um Art, Umfang und Ursache des vom Käufer behaupteten Schadens zu untersuchen. 
    7. Soweit keine kürzere Ausschlussfrist gilt, erlöschen sämtliche Ansprüche des Käufers gegen die Verkäuferin in jedem Fall innerhalb von drei (3) Monaten nach ihrer Entstehung. 
    8. Der Käufer stellt die Verkäuferin von sämtlichen Ansprüchen Dritter (einschließlich der Auftraggeber oder Vertragspartner) gegenüber der Verkäuferin auf Ersatz von Geldbußen, Kosten und/oder Schäden frei und hält die Verkäuferin hierfür in voller Höhe schadlos.
    9. Wenn die Verkäuferin gegenüber dem Käufer aufgrund eines ihr zurechenbaren Leistungsmangels haftet, ist der Käufer ausschließlich berechtigt, unter Beachtung der vorstehenden Bestimmungen Ersatz des erlittenen Schadens zu verlangen. Die Verkäuferin ist jedoch berechtigt, nicht aber verpflichtet, den Leistungsmangel nachträglich zu beheben. In diesem Fall hat der Käufer keinen Anspruch mehr auf Schadensersatz.  
  8. – Höhere Gewalt
    1. Wenn eine Situation der höheren Gewalt eintritt und die Verkäuferin infolgedessen nicht in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, ist die Verkäuferin berechtigt, die Erfüllung ihrer Verpflichtungen für die Dauer der Situation der höheren Gewalt auszusetzen. Wenn die Situation der höheren Gewalt länger als zwei (2) Monate andauert, sind die Verkäuferin und der Käufer berechtigt, den Vertrag schriftlich ganz oder teilweise aufzulösen, ohne dass sie zum Ersatz von Schäden verpflichtet sind. 
    2. Als höhere Gewalt gelten Umstände, die außerhalb des Einflussbereichs der Verkäuferin liegen und aufgrund derer der Verkäuferin die Erfüllung des Vertrages nach vernünftigem Ermessen nicht oder nicht mehr in vollem Umfang zugemutet werden kann. Hierzu zählen unter anderem eine oder mehrere der folgenden Situationen: Nichtlieferung, unvollständige und/oder verspätete Lieferung durch einen Lieferanten der Verkäuferin, Handlungen oder Unterlassungen Dritter, ein Mangel an Rohstoffen, Halbfabrikaten oder Energie, staatliche Maßnahmen wie Ein-, Aus- und Durchfuhrverbote sowie Produktions- und/oder Lieferverbote, Maßnahmen niederländischer und/oder ausländischer staatlicher Stellen, durch die die Erfüllung des Vertrages schwieriger und/oder kostspieliger wird, als dies bei Abschluss des Vertrages vorhersehbar war, Krieg(sgefahr), Bürgerkrieg, Aufruhr, Terrorismus, Gewalttätigkeiten, Frost, organisierte und nicht organisierte Arbeitsniederlegungen und/oder Betriebsbesetzungen, Aussperrung, Unterbesetzung, Beschlagnahme, Ein- und Ausfuhrbehinderungen, Naturkatastrophen, extreme Wetterbedingungen, Überschwemmungen, Erdbeben, epidemische Tierkrankheiten, Epidemien oder Pandemien, Transportbehinderungen oder -verzögerungen, einschließlich Verkehrsbehinderungen, Verlust oder Beschädigung während des Transports, Brand, Wasserschäden, Diebstahl, Explosion, Störungen der Energieversorgung, Defekte oder Störungen bei der Lieferung oder Zufuhr von Energie, Defekte oder Störungen von Servern, Defekte oder Störungen der Infrastruktur (Hard- und Software) sowie sämtliche sonstigen Umstände, die außerhalb des Verschuldens oder der Risikosphäre der Verkäuferin entstehen. Bei Vorliegen höherer Gewalt liegt kein Leistungsmangel der Verkäuferin vor. 
    3. Die Bestimmungen dieses Artikels 9 gelten auch, wenn die vorgenannten Umstände bei den Zulieferern der Verkäuferin oder bei den von der Verkäuferin eingesetzten Erfüllungsgehilfen oder Hilfsmitteln auftreten.
  9. – Beendigung des Vertrages
    1. Die Verkäuferin ist berechtigt, die Erfüllung des Vertrages mit sofortiger Wirkung auszusetzen oder den Vertrag nach ihrem Ermessen ganz oder teilweise aufzulösen, ohne dass hierfür eine vorherige Inverzugsetzung oder gerichtliche Intervention erforderlich ist und ohne dass der Käufer Anspruch auf Schadensersatz hat, wenn eine der folgenden Situationen eintritt: 
  • der Käufer kommt seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht nach
  • der Käufer hat einen Antrag auf Gewährung eines gerichtlichen Zahlungsaufschubs oder auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, ein solcher Antrag wurde gegen ihn gestellt oder es wurde die Anwendung des (niederländischen) Gesetzes über die Schuldensanierung natürlicher Personen (WSNP) beantragt 
  • der Käufer bietet seinen Gläubigern einen (privaten) Vergleich an, unabhängig davon, ob dieser nach dem (niederländischen) Gesetz über die gerichtliche Bestätigung eines privaten Vergleichs (WHOA) erfolgt
  • im Falle der Auflösung oder Liquidation des Käufers oder wenn der Käufer seine Tätigkeit auf andere Weise einstellt oder auf andere Weise die freie Verfügung über sein Vermögen verliert, und/oder
  • ein anderes Insolvenzverfahren auf den Käufer anwendbar ist bzw. wird.
  1. Bei Eintritt einer Situation wie in Artikel 10.1 genannt, werden sämtliche Forderungen der Verkäuferin gegen den Käufer sofort und in voller Höhe fällig, unbeschadet etwaiger bereits bestehender Rechte der Verkäuferin. 
  2. Bei Auflösung des Vertrages bestehen keine Rückabwicklungsverpflichtungen. Die Parteien werden lediglich für die Zukunft von ihren Verpflichtungen aus dem Vertrag befreit. Nach Auflösung des Vertrages ist die Verkäuferin verpflichtet, etwaige für nicht erbrachte Leistungen gezahlte Vorschüsse an den Käufer zurückzuzahlen und der Käufer ist verpflichtet, für bereits erbrachte Leistungen eine Vergütung gemäß dem aufgelösten Vertrag sowie eine Vergütung für den von der Verkäuferin erlittenen Schaden zu zahlen. Die Verkäuferin wird für die Abwicklung eine Abrechnung erstellen, wobei die Buchhaltung der Verkäuferin für die Festlegung dieser Abrechnung maßgeblich ist. 
  1. – Datenverarbeitung
    1. Wenn und soweit dies erforderlich ist, verarbeitet die Verkäuferin personenbezogene Daten zur Durchführung des Vertrages und zu anderen Zwecken, für die der Käufer seine Einwilligung erteilt hat. Der Käufer gewährleistet, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Käufers rechtmäßig erfolgt. Der Käufer stellt die Verkäuferin frei und hält sie schadlos, wenn Dritte Ansprüche wegen unrechtmäßiger Verarbeitung personenbezogener Daten geltend machen. 
  2. – Sonstige Bestimmungen
    1. Die Ausübung ihrer Rechte durch die Verkäuferin sowie der Zeitpunkt und/oder die Reihenfolge ihrer Ausübung liegen im Ermessen der Verkäuferin. Die Nichtausübung von Rechten durch die Verkäuferin kann unter keinen Umständen als Verzicht oder Verwirkung von Rechten ausgelegt werden.
    2. Sollte eine Bestimmung aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig, anfechtbar oder anderweitig rechtlich nicht durchsetzbar sein, bleibt die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. In einem solchen Fall wird die betreffende Bestimmung (dies kann auch ein einzelner Satz in einem Artikel sein) durch eine Bestimmung ersetzt, die hinsichtlich Zweck und Tragweite der nichtigen, anfechtbaren oder anderweitig rechtlich nicht durchsetzbaren Bestimmung am nächsten kommt.
    3. Die Verkäuferin ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern oder vollständig durch eine neue Fassung zu ersetzen. Eine neue Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen entfaltet erst Wirkung für Angebote, die nach dem Zeitpunkt der Änderung abgegeben werden, und für Verträge, die nach dem Zeitpunkt der Änderung geschlossen werden. 
    4. Der Käufer ist nicht berechtigt, Verpflichtungen aus dem Vertrag ohne schriftliche Zustimmung der Verkäuferin auf Dritte zu übertragen. Die Verkäuferin ist jederzeit berechtigt, die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag auf eine mit der Verkäuferin verbundene Gesellschaft innerhalb der Clazing-Gruppe zu übertragen, und es wird davon ausgegangen, dass der Käufer hierzu stets seine Mitwirkung geleistet hat. 
    5. Der Käufer ist nicht berechtigt, seine Verpflichtungen gegenüber der Verkäuferin auszusetzen. Der Käufer ist nicht berechtigt, einen Vertrag ganz oder teilweise aufzulösen, anzufechten, gemäß Artikel 6:230 Absatz 2 BW zu ändern oder ganz oder teilweise aufgrund unvorhergesehener Umstände gemäß Artikel 6:258 BW aufzulösen oder eine der vorgenannten Maßnahmen gerichtlich geltend zu machen.
    6. Wenn Übersetzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen angefertigt wurden, ist für die Auslegung und Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen die niederländische Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen maßgeblich. 
  3. – Rechtsstreitigkeiten
    1. Rechtsstreitigkeiten zwischen der Verkäuferin und dem Käufer werden zunächst dem zuständigen Gericht der Rechtbank Rotterdam, Standort Rotterdam, vorgelegt. Die Verkäuferin bleibt jedoch berechtigt, den Käufer vor dem Gericht zu verklagen, das nach dem Gesetz oder dem anwendbaren internationalen Übereinkommen zuständig ist.
    2. Auf das Rechtsverhältnis zwischen Verkäuferin und Käufer findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung. Die Anwendbarkeit des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht) wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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Fassung: Juli 2026

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  1. – Definitions

In these General Terms and Conditions of Sale and Delivery, the following capitalised terms shall have the meanings set out below:

General Terms and Conditions: these general terms and conditions of sales and delivery.

Article: an article of the General Terms and Conditions;

Dutch Civil Code: the Dutch Civil Code;

Clazing Group: the direct and indirect shareholdings held by AW Holding B.V. from time to time. (Chamber of Commerce: 73107190);

Day(s): calendar day(s);

Quotation: a quotation, offer and/or price quote on the basis of which the parties may enter into an agreement;

Vendor: the user of these General Terms and Conditions, being an entity within the Clazing Group;

Buyer: the party with whom the Vendor has entered into or may enter into an agreement;

  1. – Applicability
    1. These General Terms and Conditions shall apply to and form part of all quotations, agreements and services provided by the Vendor to the Buyer. 
    2. The Vendor hereby expressly rejects the applicability of any terms and conditions of purchase or other terms and conditions of the Buyer. Amendments to an agreement and/or deviations from these General Terms and Conditions shall only be effective if agreed in writing or by email between the Buyer and the Vendor.
    3. In the event of any conflict between the provisions of these General Terms and Conditions, the Quotation and/or the agreement, the agreement shall prevail over the General Terms and Conditions, and the General Terms and Conditions shall prevail over the Quotation. 
  2. – Quotations
    1. All Quotations issued by the Vendor shall be non-binding, unless expressly stated otherwise. Binding Quotations from the Vendor shall automatically lapse ten (10) days after they are issued. The Vendor shall be entitled to withdraw the Quotations at any time. 
    2. The Vendor shall only be bound by the order following written confirmation by the Vendor or actual performance of the order.
    3. Unless expressly agreed otherwise, prices shall include additional costs relating to freight, insurance, unloading, taxes and other levies.
    4. Verbal undertakings given by, and agreements made with, representatives of the Vendor shall only bind the Vendor if and to the extent that the Vendor confirms them in writing.
    5. If and to the extent that the Buyer's acceptance deviates from the Vendor's offer, such deviations shall only be valid if and to the extent that the Vendor agrees to them in writing and expressly specifies its agreement to the relevant deviations.
  3. – Prices and Payment
    1. The Vendor shall be entitled to increase the price unilaterally by the amount of any additional costs incurred by the Vendor as a result of increases, occurring after conclusion of the agreement but prior to delivery, in price-determining factors, such as raw materials, purchasing, transport and storage costs, import and export duties, exchange rate fluctuations (such as changes in the exchange rate of the euro against the foreign currency in which the Buyer purchased the goods), packaging costs, wages, taxes and/or social security contributions, without this giving the Buyer the right to dissolve or terminate the agreement. 
    2. Payment to the Vendor shall be made within eight (8) days of the invoice date, unless expressly stated otherwise. The Buyer shall make payments to the Vendor into the bank account designated by the Vendor, without any right to suspend payment or set off any amounts. 
    3. The Vendor shall be entitled, where it considers there to be grounds for doing so, to require payment in advance or to deliver the goods on a cash-on-delivery basis.
    4. If the Buyer fails to make payment within the payment period, the Buyer shall be in default from that time onwards, without any notice of default being required, and shall owe interest from the invoice date at a rate of 1% per month on the amount due for each month or part thereof that payment remains outstanding, without prejudice to all other rights of the Vendor in such circumstances.
    5. If the Buyer has exceeded the payment period by more than one month, all extrajudicial and judicial costs incurred and to be incurred by the Vendor shall be borne by the Buyer. The extrajudicial costs shall be increased by any value added tax payable thereon and shall be payable in full to the Vendor. The extrajudicial costs payable by the Buyer shall be fixed at 15% of the outstanding principal amount (subject to a minimum of €250), without prejudice to the Vendor's right to claim the actual extrajudicial collection costs incurred from the Buyer.
    6. Any payment made by the Buyer shall first be applied towards all costs and interest due and subsequently towards the invoices that have been outstanding for the longest period, even if the Buyer states that the payment relates to later invoices.
    7. All payments by the Buyer shall be made in euros, unless otherwise agreed in writing between the Vendor and the Buyer. 
    8. If a Buyer fails to fulfil its (payment) obligations towards the Vendor, on whatever grounds, the Vendor shall be entitled to suspend its obligations towards the Buyer, regardless of whether there is a sufficient connection between the claim and the obligation.  
  4. – Delivery
    1. Unless expressly agreed otherwise in writing, delivery shall take place from the warehouse, production site or any other location designated by the Vendor, and from that moment onwards the goods shall be at the Buyer’s risk and expense. All goods shall thereafter be transported, loaded, unloaded, stored and handled at the Buyer’s risk and expense, unless expressly agreed otherwise in writing.
    2. Where carriage-paid delivery has been agreed, this shall only mean that the agreed transport costs shall be borne by the Vendor. Carriage-paid delivery shall under no circumstances mean that the risk of loss of or damage to the goods during loading, transport, unloading or storage is borne by the Vendor.
    3. The risk of loss of or damage to the goods shall pass to the Buyer at the earliest of the following times: (i) as soon as the goods are ready for collection or dispatch; (ii) as soon as the goods leave the warehouse, the production site or any other storage or dispatch location used by the Vendor; or (iii) as soon as the goods are made available to the Buyer, a carrier engaged by the Buyer or any other person engaged by the Buyer. If the Vendor arranges or has transport arranged, this shall be done solely on behalf of the Buyer, and the risk shall remain with the Buyer during transport.
    4. In the absence of written instructions from the Buyer, the Vendor shall determine the method of packaging, dispatch and transport, as well as the means of transport, and shall be free to engage third parties. In this respect, the Vendor shall only be required to exercise such care as may reasonably be expected of it and shall not be liable for the choices or failures of carriers or other third parties it has engaged.
    5. The goods shall be insured only at the Buyer’s expense if and to the extent that the Vendor has undertaken in writing in advance to arrange such insurance. In the absence thereof, the goods shall be transported uninsured, even if the Vendor arranges the transport or bears the transport costs.
    6. The Vendor shall at all times be entitled to make partial deliveries and to invoice each partial delivery separately. Each partial delivery shall be deemed a separate delivery. The Buyer shall be obliged to accept partial deliveries. The Buyer may under no circumstances refuse (partial) deliveries (other than in the event of a defect in the delivery that justifies such refusal) and may not suspend its obligation to accept a partial delivery. 
    7. If the Buyer fails to take delivery of the goods on time, fails to provide correct or complete delivery instructions, or otherwise fails to cooperate in the delivery, the Buyer shall be in default without further notice of default being required. In such a case, the Vendor shall be entitled to store the goods or arrange for them to be stored at the Buyer’s expense and risk, to postpone delivery, to dissolve the agreement in whole or in part and/or to sell the goods to third parties, without prejudice to the Vendor’s right to full compensation for any losses, costs, interest and loss of profit.
    8. From the moment the risk transfers, the Buyer shall be fully responsible for the further handling, storage, security and traceability, temperature control and maintenance of the cold chain. If the Vendor arranges or has transport arranged, responsibility for temperature monitoring and recording, checks, loading and unloading times, waiting times, delays and the consequences of any interruption to the cold chain shall also rest with the Buyer, unless expressly agreed otherwise in writing. The Buyer shall indemnify the Vendor and shall hold the Vendor harmless, on a euro-for-euro basis, from and against all losses, costs, penalties, interest and liabilities in connection with the cold chain (including compliance with applicable regulations relating thereto) from the moment the risk in the goods has passed to the Buyer or, at the latest, when the goods are handed over to the Buyer. 
    9. Specified delivery times and delivery dates shall always be indicative and shall never constitute strict deadlines, even if they have been confirmed by the Vendor. Exceeding a specified delivery time or delivery date shall under no circumstances constitute a breach or non-performance by the Vendor and shall therefore never entitle the Buyer to compensation, dissolution of the agreement or suspension of any obligation towards the Vendor on whatever grounds. Consequently, any failure to meet the specified delivery times or delivery dates shall not entitle the Buyer to cancel the order in whole or in part or to refuse to accept or pay for the goods.
    10. All reusable logistics equipment, including pallets, crates, Dolav containers and other packaging or means of transport belonging to the Vendor, shall remain the property of the Vendor and must be returned to the Vendor carriage paid, in good, clean and usable condition, no later than fourteen (14) days after delivery, unless otherwise agreed in writing. In the event of late or damaged returns, the Vendor shall be entitled to charge the Buyer for replacement, repair, cleaning and other costs.
  5. – Retention of Title
    1. All goods delivered and to be delivered by the Vendor to the Buyer, irrespective of the basis on which, or the agreement or obligation under which, they are supplied, shall remain the property of the Vendor (within the meaning of Section 3:92 (2) of the Dutch Civil Code) until the Buyer has fulfilled all obligations arising from all agreements entered into with the Vendor in respect of the delivery of goods and all claims arising from any failure to perform those agreements have been paid in full. The retention of title does not affect the fact that the relevant goods sold and delivered are at the Buyer’s expense and risk. 
    2. If the Buyer fails to comply with its obligations or if there is a well-founded fear that the Buyer will fail to comply with its obligations, the Vendor shall be entitled to remove, or arrange for the removal of, the delivered goods subject to the retention of title referred to in Article 6.1 from the Buyer or from third parties holding the goods for the Buyer. The Buyer shall be obliged to provide full cooperation to the Vendor, subject to an immediately payable penalty of 5% per day of the amount owed by the Buyer to the Vendor in respect of the delivered goods, without prejudice to any other right of the Vendor in such circumstances. 
  6. – Duty to Notify Defects/Complaints
    1. The Buyer shall be obliged to inspect the delivered goods thoroughly and with due expertise immediately after delivery to verify their completeness and conformity. If the Buyer does not complain about the quantity of goods delivered on the day of receipt, the quantities stated on the consignment notes or delivery notes shall be binding, and the Vendor shall be deemed to have delivered the correct quantity of goods to the Buyer in accordance with the agreement. Other defects or non-conformities must be reported to the Vendor in writing and in detail, within 48 hours of delivery of the goods. If the Buyer does not complain within the periods stated in this Article, all rights of the Buyer against the Vendor in respect thereof shall lapse.  
    2. The consignment of goods that is the subject of a complaint must be kept in the condition in which it was delivered until the Vendor has investigated the complaint. At the Vendor’s first request, the Buyer shall give the Vendor the opportunity to inspect or have the relevant goods inspected. If and to the extent that the Buyer fails to comply with any of these obligations, all of its claims against the Vendor in respect of this consignment of goods shall lapse. 
    3. If and to the extent that the complaints have been reported in a timely and proper manner in accordance with the foregoing, and provided that the Vendor considers the complaints justified, the Vendor shall, at its sole discretion, compensate the Buyer either (i) by remedying the non-conformity free of charge by supplying the missing goods or replacing the goods (subsequent delivery); or (ii) by compensating the Buyer for the loss suffered, whereby the compensation shall be exclusively and strictly limited to the amount represented by the defect, i.e. the invoice value of the goods not delivered or not delivered in good order. The Vendor shall not be obliged to take back defective goods, but, if the Vendor so wishes, the Buyer shall provide all necessary cooperation in this respect.
    4. If the Buyer no longer owns or possesses the goods delivered by the Vendor in respect of which the Buyer has lodged a complaint, or if the Buyer has processed or otherwise used those goods, the Buyer shall be deemed to have accepted the relevant goods, and all claims by the Buyer against the Vendor in respect of those goods shall lapse. 
  7. – Liability 
    1. The Vendor shall only be liable to the Buyer for direct damage in the event of attributable non-performance for which, following written notice of default, the Vendor is in default. 
    2. If damage arises for which the Vendor is liable, its liability shall be limited to the amount paid by the Vendor’s insurer. If the insurer does not pay out, the Vendor’s liability shall be limited to (a) the invoice amount charged or that would have been charged by the Vendor in connection with the circumstance giving rise to the damage; or (b) in the case of a continuing agreement, the amounts invoiced by the Vendor to the Buyer over a maximum period of three (3) months preceding the relevant circumstance giving rise to the damage. 
    3. In any event, the Vendor shall not be liable for any indirect or consequential loss or damage, including but not limited to environmental damage, loss or damage arising from delay, business interruption, loss of turnover and loss of profit, loss of anticipated savings and/or reduced goodwill. 
    4. The Vendor's exclusion of liability shall apply irrespective of the basis of the liability (such as breach of a contractual obligation, tort, obligations to remedy or reverse the effects of an act or otherwise).
    5. If and to the extent that any limitation of the Vendor’s liability is held to be invalid for any reason whatsoever, the Vendor’s maximum aggregate liability to the Buyer shall in all cases be limited to an amount equal to the value of the invoices issued during the twelve (12) months preceding the event giving rise to the damage. 
    6. Any right of the Buyer to compensation shall lapse if the Buyer fails to provide, without delay, all cooperation deemed necessary by the Vendor to investigate the nature, extent and cause of the loss claimed by the Buyer. 
    7. Unless a shorter expiry period applies, all claims of the Buyer against the Vendor shall in any event lapse within three (3) months of arising. 
    8. The Buyer shall indemnify the Vendor and hold the Vendor harmless, on a euro-for-euro basis, from and against all claims by third parties (including clients or contracting parties) against the Vendor for payment of penalties, costs and/or damages.
    9. If the Vendor is liable to the Buyer for a failure to perform, the Buyer shall be entitled solely to compensation for the loss suffered, subject to the foregoing provisions. However, the Vendor shall be entitled, but not obliged, to remedy the failure, in which case the Buyer shall no longer be entitled to compensation for the loss.  
  8. – Force Majeure
    1. If a force majeure situation arises and the Vendor is unable to fulfil its obligations, the Vendor shall be entitled to suspend performance of its obligations for the duration of the force majeure situation. If the force majeure situation lasts longer than two (2) months, the Vendor and the Buyer shall be entitled to dissolve the agreement, in whole or in part, in writing, without any obligation to pay compensation. 
    2. Force majeure shall mean all circumstances beyond the Vendor’s control that are of such a nature that the Vendor cannot reasonably be expected to perform the agreement, either at all or in full, including but not limited to one or more of the following situations: failure to deliver, incomplete delivery and/or delayed delivery by one of the Vendor’s suppliers; an act by a third party; shortages of raw materials, semi-finished products or energy; government measures such as import, export and transit bans; production and/or delivery bans; measures implemented by Dutch and/or foreign government bodies that make performance of the agreement more difficult and/or more costly than could have been foreseen when the agreement was entered into; war (or threat of war), civil war, riots, terrorism, war risk, frost, organised and unorganised strikes and/or occupations of business premises, lockouts, understaffing, seizure, import and export restrictions, natural disasters, extreme weather conditions, flooding, earthquakes, epidemic animal diseases, epidemics or pandemics, transport obstructions or delays such as traffic disruptions, loss or damage during transport, fire, water damage, theft, explosions, power supply failures, faults or disruptions in the supply or delivery of energy, faults or disruptions in servers, faults or disruptions in infrastructure (hardware and software), as well as all other causes arising outside the fault or sphere of risk of the Vendor. In the event of force majeure, the Vendor shall not be deemed to be in breach. 
    3. The provisions of this Article 9 shall also apply if the aforementioned circumstances occur with respect to the Vendor’s suppliers, persons engaged by the Vendor or auxiliary materials used by the Vendor.
  9. – Termination of the Agreement
    1. The Vendor shall be entitled to suspend performance of the agreement with immediate effect or, at its discretion, to dissolve the agreement, in whole or in part, without prior notice of default or judicial intervention being required, and without the Buyer being entitled to compensation if any of the following situations arises:  
  • The Buyer fails to perform its obligations under the agreement;
  • The Buyer has applied for a suspension of payments or bankruptcy, or an application for either has been made on its behalf, or the Dutch Debt Restructuring (Natural Persons) Act (Wet schuldsanering natuurlijke personen) has been declared applicable to the Buyer; 
  • The Buyer offers its creditors a (private) composition, whether or not pursuant to the Court Approval of a Private Composition (Prevention of Insolvency) Act (Wet homologatie onderhands akkoord, or WHOA);
  • in the event of the dissolution or liquidation of the Buyer, or if the Buyer otherwise ceases its activities or otherwise loses the free disposal of its assets; and/or
  • any other insolvency proceedings are or become applicable to the Buyer.
  1. In the event of a situation as referred to in Article 10.1, all claims of the Vendor against the Buyer shall become immediately and fully due and payable, without prejudice to any rights of the Vendor already existing at that time. 
  2. Upon dissolution of the agreement, there shall be no obligations to reverse performance. The parties shall only be released from their obligations under the agreement for the future. Following dissolution of the agreement, the Vendor shall be obliged to refund to the Buyer any advance payments made for services not yet provided, and the Buyer shall be obliged to pay compensation for services already provided in accordance with the dissolved agreement, as well as compensation for the loss suffered by the Vendor. The Vendor shall draw up a statement of account for this settlement, with the Vendor’s records being decisive in determining the amount payable. 
  1. – Data Processing
    1. If and to the extent necessary, the Vendor shall process personal data for the performance of the agreement and for other purposes for which the Buyer has given consent. The Buyer warrants that the processing of personal data on its behalf is lawful. The Buyer shall indemnify and hold the Vendor harmless against any claims by third parties arising from the unlawful processing of personal data. 
  2. – Miscellaneous
    1. The exercise of the Vendor’s rights, and the time and/or order in which the Vendor exercises them, shall be at the Vendor’s discretion. The Vendor’s failure to exercise any rights shall never be construed as a waiver of those rights or as their forfeiture.
    2. If any provision of these General Terms and Conditions is invalid, voidable or otherwise legally unenforceable, this shall not affect the validity of the remaining provisions. In that case, the relevant provision (which may also be a sentence in an Article) shall be replaced by a provision that, in terms of its purpose and intent, most closely corresponds to the provision that is invalid, voidable or otherwise legally unenforceable.
    3. The Vendor shall be entitled to amend or replace these General Terms and Conditions in their entirety, provided that a new version of the General Terms and Conditions shall only take effect in respect of offers made and agreements concluded after the General Terms and Conditions have been amended by the Vendor and declared applicable by the Vendor. 
    4. The Buyer shall not be entitled to transfer its obligations under the agreement to third parties without the Vendor’s written consent. The Vendor shall at all times be entitled to assign its rights and obligations under the agreement to an entity affiliated with the Vendor within the Clazing Group, and the Buyer shall be deemed to have consented to this. 
    5. The Buyer shall not be entitled to suspend its obligations to the Vendor. The Buyer shall not be entitled to dissolve or annul an agreement, in whole or in part, to amend an agreement pursuant to Section 6:230 (2) of the Dutch Civil Code, or to dissolve an agreement, in whole or in part, on the grounds of unforeseen circumstances pursuant to Section 6:258 of the Dutch Civil Code, nor to seek any of the foregoing in court.
    6. Where translations of these General Terms and Conditions exist, the Dutch-language version of the General Terms and Conditions shall prevail for the interpretation and application thereof. 
  3. – Disputes
    1. Disputes between the Vendor and the Buyer shall in the first instance be submitted to the competent court of the District Court of Rotterdam, Rotterdam location. However, the Vendor shall remain entitled to bring proceedings against the Buyer before any court having jurisdiction under the applicable law or international treaty.
    2. The legal relationship between the Vendor and the Buyer shall be governed exclusively by Dutch law. The application of the Vienna Sales Convention is expressly excluded.

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Version: July 2026